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Datum: 23.11.2013 10:43:34 Uhr (Deutschland)
Karina ( ) schrieb:
Hallo Bettina, ich hatte das Bedürfnis mich bei dir zu bedanken. Dein Erfahrungsbericht hat mir wieder etwas Mut gemacht. Ich bin 26 und seit ich denken kann immer wieder in orthopädischer Behandlung. Mit 12/13 wurde eine Verkrümung der Wirbelsäule festgestellt. Diese wurde durch Krankengymnastik ein Jahr lang therapiert. Natürlich nicht geheilt, aber ich konnte damit leben und habe geturnt und Kampfsport betrieben - ohne Einschränkungen. Mit 15 habe ich mir umzugsbedingt einen neuen Orthopäden suchen müssen. Der erste war eine Pfeife, mit dem zweiten war ich soweit zufrieden. Dieser stellte fest, dass ich eine Beinverkürzung 0,8 cm links habe. Diese sollte durch eine Einlegesohle ausgeglichen werden. Nachdem ich diese ein weiteres Jahr getragen hatte und schlimmere Schmerzen als je zuvor hatte, habe ich mich erneut um eine geeigente Behandlung gekümmert. Bei einer weiteren Röntgenuntersuchung wurde festgestellt, dass meine Verkrümung der Wirbelsäule nicht wie vermutet Richtung kürzeres Bein, sondern Richtung längeres Bein ist. Das wurde durch die Einlegesohlen verstärkt und erklärte auch meine Schmerzen. Danach hatte ich erstmal von Ärzten aller Art die Schanuze voll und habe mich geweigert weiterhin in Behandlung zu gehen. Erst Jahre später war ich aufgrund erneuter Rückenschmerzen wieder beim Orthopäden (mittlerweile war ich 21 oder 22 und dies mein 5 Orthopäde). Dieser verschrieb mir nach kurzer Begutachtung meines Rücken Krankengymnastik. Das half kurzfristig. Seitdem habe ich bei Rückenschmerzen meine Übungen gemacht (kenne diese mittlerweile ja) und bin nicht mehr zum Arzt - bis ich vor einigen Wochen wochenlang Schmerzen im Rücken, Hüfte, etc hatte. Ich entschloss mich, mich doch nochmal untersuchen zu lassen. Dieser Termin war Anfang der Woche. Ich hatte dem Orthopäden nichts von meinen "Vorerkrankungen" gesagt. Er stellte innerhalb von 5 Minuten eine Beckenfehlstellung, die Verkrümung der Wirbelsäule und die Verkürzung des Beines von ca. 1 cm fest und schickt mich zum Röntgen. Was dann kam, werde ich so schnell nicht vergessen. Er zeigte mir meine Wirbelsäule (selbst ich sehe die Verkrümung). Desweiteren war er der erste der sich meine Hüfte ansah. Die Diagnose Hüftdysplasie! Er erläuterte mir alles in Ruhe und auch was dies für mich bedeuten kann. Ich bekam meine Röntgenbilder auf CD mit und eine Überweisung zum Krankenhaus. Hier soll ich mich über die Notwendigkeit einer OP informieren. Den Termin habe ich allerdings erst im neuen Jahr - daher sucht man automatisch im Internet und erhält eine Horror-Nachricht nach der anderen. Zusätzlich läuft ein Reha-Antrag. Das für mich schlimmste - nach der Nachricht, dass ich vielleicht eine große OP vor mir habe - ist das ich mir einen neuen Sport suchen muss. Ich jogge seit einigen Jahren und im letzten Jahr bin ich meinen ersten Lauf auf Zeit gelaufen. Eigentlich wollte ich nächstes Jahr oder spätestens übernächstes Jahr einen Halbmarathon laufen. Der Orthopäde meinte zwar, solang ich schmerzfrei bin, darf ich laufen, aber ich sollte mir überlegen, aufs Fahrrad umzusteigen. Also bin ich seit fast einer Woche nicht gelaufen - aus Angst, dass ich Schmerzen bekomme. Ich hoffe mein Antrag auf Reha-Sport wird schnell bewilligt und das ich eine Alternative finde, die mich ebenfalls so begeistert und ausgleicht (Stress im Job). Danke fürs "Zuhören"! Liebe Grüße aus Dortmund Karina
Datum: 21.11.2013 14:53:32 Uhr (Deutschland)
Anja schrieb:
Hallo, ich bin wirklich froh, diese Seite gefunden zu haben da bei mir in drei Monaten in Dortmund die Triple-OP gemacht werden soll. Ich habe echt Angst davor und Eure Erfahrungen haben mir sehr geholfen! Vielen Dank und alles Gute Anja
Datum: 12.11.2013 13:54:35 Uhr (Deutschland)
Susanne schrieb:
Hallo! Wow, beim Lesen hatte ich glatt ein paar Tränchen in den Augen weil es mich so sehr an meine Dortmunder OPs erinnert hat. Ich hatte meine erste OP im Frühjahr 1998, dann Teilmaterialentnahme ein halbes Jahr später. Andere Hüfte dann Sommer 1999 und Material raus 2000. Sollte eine Seite ( re ) nochmal operiert bekommen vor meiner Ausbildung 2002. Hatte schon Blut gespendet und dann aber doch die Op abgesagt. Wollte das Ganze nicht nochmal machen. Die Erfahrung im Medizinischen ist das Eine, und das Team in Dortmund ist spitzenmäßig. Aber die andere Seite ist das Emotionale, damals im Teenie-Alter sehr schwer. Echte Freunde, allein sein, nicht das erste Mal mit in die Disco gehen. Heute, mit 31, sehe ich das viel lockerer. Und auch heute noch zwickt es oft in der Hüfte.
Datum: 26.10.2013 12:11:55 Uhr (Deutschland)
Simone ( ) schrieb:
Hallo zusammen, schön das es Dir Simone gut geht mit der dreifachen Beckenosteotomie, bei meinem Mann hat diese leider nichts gebracht und wir stehen jetzt mit 40 vor nur noch mehr Problemen als vorher, aber damals erste Hüftumstellung da war er 31Jahre alt und mit 34 Jahren wurde die andere Seite umgestellt, war es wohl zu spät, obwohl wir von mehreren Ärzten zu der Op überzeugt wurde, da mein Mann die Hüftdysplasie so schlimm hat das selbst die Ärzt in den Kliniken gesagt haben " so eine heftige Dysplasie gibt es selsten" ( beide Hüftköpfe stehen fast senkrecht und waren kaum von der Pfanne bedeckt), aber damals war die Entscheidung auch mit 31 Jahren in den Rollstuhl oder sich Operieren lassen. Heute sieht es so aus das die ganze LWS kaput ist, die Hüften beide kaput, Zysten, Verknöcherungen, eigentlich zwei neue Hüften eingesetzt werden sollten jedoch er noch zu jung ist dafür. Aber seine Erkrankung beieinfluß unser ganzes Leben, die Ehe, Freizeit, Freunde, Arbeit einfach alles, ich kann Euch nur raten, geht früh mit Hüftschmerzen zum Arzt holt Euch andere Meinungen ein, den ich mit 35 leide auch mitlerweile an Hüftdysplasie und sollte die dreifache Beckenosteotomie bekommen, habe aber dankend abgelehnt, wenn ihr die dreifache machen laßt sp früh wie möglich,so jung wie möglich, im nachhinein hätte meine Schwiegermutter mit ihrem Sohn schon viel eher zum Arzt gehen müßen, sie meinte auf Nachfrage von mir, " War ich doch" was sich hinerher rausstellte sie war beim Gesundheitsamt zur Mütterberatung, dort sagte man Ihr dieses wäre normal und mit 60 bekäme man dann eine neue Hüfte!!!!! und was ist heute, Mein Mann geht nun zur Schmerztherapie und bekommt ein starkes BTM Medikament,weil ihm das andere ZEug alles nicht mehr hilft, am besten in Rente gehen sagen Ärzte aber mit 40 ????Euch allen viel Glück und einen guten Arzt!
Datum: 10.10.2013 14:38:55 Uhr (Deutschland)
Nadine ( ) schrieb:
Hallo zusammen, ich bin 28 Jahre alt und habe eine angeborene Hueftdysplasie auf beiden Seiten. Da die Medizin, als ich noch ein Saeugling war, noch nicht so weit fortgeschritten war, haben die Aerzte die Dysplasien nicht festgestellt. Du hast Recht Susanne, heutzutage bzw. vor 6 Jahren haette man die Dysplasie deines Sohnes mithilfe von Ultraschall feststellen muessen, d.h. wenn diese damals schon vorlag. Mit 14 Jahren spuerte ich zum ersten Mal Schmerzen in der rechten Huefte. Als ich daraufhin zum Orthopaeden ging, teilte er mir mit, dass ich eine Hueftdysplasie auf der rechten Seite habe. Er meinte es gaebe eine operative Methode, um die Fehlstellung zu beheben, aber der Eingriff sei zu gefaehrlich, ich solle es lieber mit Einlagen und Sport probieren. Aus heutiger Sicht haette ich mir noch eine andere Meinung einholen sollen. Ich befolgte seinen Rat, ließ mir Einlagen anfertigen und machte Sport (Schwimmen und Radfahren sind förderlich, joggen ist Gift fuer die Huefte). Damit ging es mir auch einige Jahre gut. Wenn mich allerdings mal die Motivation Sport zu machen, verlassen hatte, wirkte sich das sofort auf meine Schmerzen aus. Die wurden dann naemlich wieder staerker. Waehrend meines Studiums dann vor ca. 2 Jahren bekam ich auch auf der linken Seite starke Schmerzen beim Laufen. Daher bin ich wieder zu einem Orthopaeden gegangen (diesmal ein anderer). Die Roentgenaufnahme zeigte, dass ich auch links eine Dysplasie hatte und, dass diese viel ausgepraegter war als auf der rechten Seite. Das erklaerte auch meine starken Schmerzen. Der Orthopaede riet mir dazu eine dreifache Beckenosteotomie machen zu lassen. Da Dortmund den besten Ruf fuer diese OP hat, sollte ich mir dort einen Beratungstermin geben lassen. Da es sich bei dieser OP um einen großen Eingriff handelt, bin ich zu verschiedenen Kliniken gefahren, um mich beraten zu lassen: nach Dortmund, Heidelberg, Berlin (Charité) und Goeppingen. Alle haben mir zu dieser OP geraten. Am Besten habe ich mich in Berlin aufgehoben gefuehlt. Durch die große Distanz zu meiner Heimat schied die Charité jedoch aus. Ich habe mir dann einen OP-Termin in Dortmund geben lassen (auf den ich nur 2 Monate warten musste). Ich wurde also letztes Jahr im Oktober an meiner linken Huefte operiert. Was die Schmerzen nach der OP angeht, kann ich alle beruhigen, die sind gut auszuhalten. Nerviger ist, dass man 3 Monate das Bein nicht belasten darf an dem man operiert wurde und somit ans Bett gefesselt ist. Natuerlich darf man aufstehen und auf Kruecken laufen, das ist aber mit der Zeit ziemlich anstrengend :) Bei meiner OP gab es keinerlei Komplikationen und seit ich wieder laufen darf, habe ich auch keine Schmerzen mehr. Daher kann ich nur sagen, dass sich die OP auf jeden Fall gelohnt hat. Auch wenn die Genesungszeit ziemlich lange dauert, sollte man die OP auf jeden Fall in Betracht ziehen, wenn man starke Schmerzen hat. Seit der OP an meiner linken Huefte habe ich (komischerweise) auch keine Schmerzen mehr auf der rechten Seite, sodass ich meine geliebten langen Spaziergaenge wieder genießen kann. Daher mein Tipp: Solltet ihr wirklich Schmerzen haben aufgrund eurer Hueftdysplasie solltet ihr euch 2-3 verschiedene Meinungen von Spezialisten einholen, die diese OP vornehmen. Die klären euch über die Chancen und Risiken der OP auf. Solltet ihr euch für die OP entscheiden ist Durchaltevermoegen gefragt. Aber: es lohnt sich!
Datum: 27.08.2013 16:00:03 Uhr (Deutschland)
Susanne schrieb:
Hallo! Bei meinem Sohn (6 Jahre!) wurde eine leichte, beidseitige H?ftdysplasie festgestellt. Ich frage mich wirklich, warum die nicht schon beim Ultraschall im S?uglingsalter erkannt wurde. Daf?r war ich sogar extra bei einem Orthop?den. Hat jmd. auch so eine Erfahrung gemacht oder eine Erkl?rung daf?r?
Datum: 21.08.2013 15:10:06 Uhr (Deutschland)
Edith Juliane Damaschke ( ) schrieb:
Hallo, ich bin 16 Jahre alt. Als Baby hatte ich schon eine H?fdysplasie. Die sollte weg sein. Vor 2 Jahren habe ich diese Schmerzen beim Sport in der Schule bemerkt. Vor 1 1/2 Jahren bin ich dann zum Arzt gegangen. Der hat mir die Diagnose H?fdysplasie gestellt.. auf beiden Seiten. Er hat mir gesagt, dass ich erst ab 21 Jahren operiert werden kann, da ich dann erst ausgewachsen bin. Jetzt bin ich ab August in Ausbildung und schon nach 3 Wochen habe ich wieder extreme Schmerzen. Selbst bei jeder kleinsten T?tigkeit. Ich wei? nicht, ob ich einen anderen Arzt aufsuchen und mir eine \'2. Meinung\' holen soll.Ich bin echt ratlos.. Kann mir vielleicht Helfen? Danke schonmal.
Datum: 19.08.2013 22:38:20 Uhr (Deutschland)
Nadine B?sing ( ) schrieb:
Hallo, ich werde n?chste Woche 30 Jahre alt und hatte vor 10 Jahren eine Triple-Osteotomie an der rechten H?fte. Vor der OP bestand mein Leben aus Schmerzen beim Gehen, Sitzen oder Laufen. Irgendwann mussten Schmerzmittel ran und schlie?lich war ohne Medikamte nicht ans morgendliche Aufstehen zu denken. Durch Zufall geriet ich an die Orthop?die der Arthos-Klinik in Heidelberg, die das Problem sofort erkannten: H?ftdysplasie mit starker Cox-Arthrose. Man ?berwies mich nach Dortmund zu Prof.Dr. Katthagen und Dr.Cordier. Ich musste 1 Jahr auf meine OP warten... Heute, 10 Jahre sp?ter, kann ich euch allen erz?hlen, wie wunderbar es mir geht. Keine Schmerzen. Ich gehe regelm??ig zum Sport, ich fechte. Ich kann das leben schmerzfrei geniessen. Wenn ihr fragt ob eine OP f?r euch sinnvoll ist oder nicht, rate ich euch: holt euch 2 oder 3 ?rzte-Meinungen ein. Entscheidet f?r euch, ob ihr euch den Schmerzen ergeben oder stellen wollt. Jeder von uns hat vor einer solchen Entscheidung Angst. Und das ist auch gut so! Aber ich w?rde jedem, der mein Leid irgendwie teilt, zur OP raten. Ich habe sehr positive Erfahrungen gemacht - und das vor 10 Jahren! Die Medizin ist heute sehr viel weiter!!! Ich w?nsche euch allen ein hoffentlich baldiges schmerzfreies Leben und beantworte gerne Fragen zu meiner damaligen Behandlung. Vielleicht hilft es einem von euch! LG Nadine
Datum: 15.04.2013 11:07:35 Uhr (Deutschland)
Jennifer Russo ( ) schrieb:
Dieselben Probleme,komme aus Iserlohn.Bitte um Erfahrungsaustausch.Liebe Gr?sse.
Datum: 11.02.2013 22:18:10 Uhr (Deutschland)
Petra ( ) schrieb:
Hallo, ich bin heute ?ber die Suche nach H?ftdysplasie im Internet auf diese Homepage gesto?en. Ich finde sie sehr gut und auch die Idee, die dahinter steckt. Ich bin 46 Jahre und habe eine angeborene H?ftdysplasie und wurde mit 2 Jahren operiert. Und dann mit 13 Jahren gleich 2mal, weil beim 1. mal etwas schief gelaufen ist. Seit Jahren habe ich immer wieder Probleme und seit letztes Jahr k?mpfe ich fast st?ndig mit Schmerzen (H?fte, Kopf, HWS, LWS, Ischias, Kreuzbein, Knie). Es gibt unterschiedliche Meinungen bei den ?rzten: die einen raten mir zu einer H?ftprothese, die anderen sagen ich soll mit konservativen Ma?nahmen eine Operation hinausz?gern. Ich habe sehr gro?e Angst vor einer Operation und wei? nicht was ich machen soll. Gru?, Petra